München, 30. September 2026 – Die Jungen Liberalen München verurteilen jede Form politischer Gewalt. Gerade auf dem Oktoberfest, wo Menschen unabhängig von ihrer politischen Zugehörigkeit gemeinsam feiern sollen, hat Gewalt nichts verloren.
Nach dem Angriff auf den FDP-Stadtrat Jörg Hoffmann in der Ratsboxe des Schottenhamel-Festzelts fordern die JuLis München Konsequenzen: Mitglieder und Stadträte der Linkspartei sollen künftig keine Plätze mehr in der Ratsboxe erhalten. Wer sich dort nicht unter Kontrolle hat, sollte dort auch keinen Platz bekommen.
Die JuLis München waren bereits am Vortag selbst in der Ratsboxe zu Gast. „Auch wir hätten dort beinahe eine solche Situation erleben können. Politik darf niemals in Gewalt umschlagen – und wer sich nicht unter Kontrolle hat, darf nicht auf Kosten anderer Teil dieser Runde sein“, so Johannes Lau, Co-Stadtvorsitzender der JuLis München.
Gleichzeitig appellieren die Jungen Liberalen an SPD und Grüne, ihre geplante Zusammenarbeit mit der Linkspartei kritisch zu hinterfragen. Politische Zusammenarbeit braucht klare Grenzen dort, wo Gewalt gegen politische Gegner zum Thema wird.
Leander Spalinger, Co-Stadtvorsitzender der JuLis München:
„Die Brandmauer darf nicht nur gegenüber der AfD gelten. Sie muss gegenüber jedem gelten, der politische Konflikte mit Gewalt austrägt. Wer von der politischen Mitte spricht, muss diese Grenze auch konsequent ziehen. Wir erwarten deshalb von SPD und Grünen, keine Zusammenarbeit mit einer Partei, deren Umfeld oder Mitglieder durch solche Vorfälle auffallen. Politische Unterschiede sind völlig legitim. Gewalt gegen politische Gegner ist es nicht!“
Die JuLis München fordern, dass die Ratsboxe ein Ort des politischen Austauschs bleibt. Aber auch ein Ort, an dem Respekt und Selbstbeherrschung Mindestvoraussetzungen sind. Deshalb sollte die Linkspartei dort künftig keine Tische mehr erhalten.