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JuLis München erteilen CSU Nachhilfe beim Grundgesetz

Die Jungen Liberalen München geben der CSU Nachhilfe beim Thema Trennung von Staat und Kirche, indem sie an der CSU-Parteizentrale einen offenen Brief und ein Grundgesetz für Markus Söder einwerfen.

Die CSU plant ab dem 1. Juni im Eingangsbereich jedes bayerischen Dienstgebäudes ein Kreuz zu hängen. Die Jungen Liberalen München kritisieren dieses Vorhaben vehement und fordern die klare Trennung von Kirche und Staat. Am heutigen Sonntag werfen sie an der CSU-Parteizentrale einen an Markus Söder gerichteten offenen Brief zusammen mit einem Grundgesetz in den Briefkasten ein.

Der Stadtvorsitzende der Jungen Liberalen München, Roland Reif, erklärt in einem offenen Brief an Markus Söder: „Als Junge Liberale München rufen wir Sie vehement dazu auf, das Kreuz nicht länger als Wahlkampf- und Ausgrenzungsutensil zu verwenden. Mit Ihrem Beschluss profanieren und missbrauchen Sie nicht nur den christlichen Glauben für Ihre eigenen Zwecke, sondern untergraben gleichzeitig die säkulare Grundordnung des Freistaates. Nehmen Sie besagten Kabinettsbeschluss zurück und hören Sie auf, einen Keil durch unsere Gesellschaft zu treiben.“

Die Jungen Liberalen bekennen sich ausdrücklich zu Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit sowie zum Recht auf freie Religionsausübung, der Staat muss jedoch neutral bleiben.