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Junge Liberale München fordern Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems

München, der 24. August 2015 – Die Jungen Liberalen München haben auf ihrer Mitgliederversammlung im Hacker-Pschorr den programmatischen Vorstand neu aufgestellt und wegweisende Beschlüsse für die Zukunft gefasst.

Die JuLis München fordern eine qualitativ hochwertigere, individuellere und freiere Bildung für Alle. Dies soll dadurch verwirklicht werden, dass das dreigliedrige Schulsystem durch ein Kurssystem ersetzt wird und die Schüler in den einzelnen Fächern nach ihren Leistungsniveaus eingeteilt werden. Dadurch soll mehr Chancengerechtigkeit für Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Stärken und Entwicklungen geschaffen werden.

In der Verkehrspolitik haben die JuLis München einen Antrag beschlossen, der eine regelmäßige Gesundheitsprüfung insbesondere für Fahrer ab dem 70. Lebensjahr fordert. Diese Überprüfung würde älteren Fahrern versichern, dass sie noch fahrtüchtig sind, und gleichzeitig die Sicherheitsstandards der Wirklichkeit des demografischen Wandels anpassen.

Auch nach dem Tod soll der freie Wille des Verstorbenen mehr gelten als bisher. Die JuLis München fordern seit Montag die Abschaffung des Pflichtteils vom Erbe, der nächsten Angehörigen unabhängig vom Willen des Erblassers einen Teil vom Nachlass zusichert.

Laura Reif, die bisher schon Beisitzerin für Programmatik war und bei den JuLis in München erfolgreich neue Schwerpunkte in der Bildungspolitik setzt, wurde zur Stellvertreterin für Programmatik gewählt. Barbara Eggers, die sich bereits auf der Mitgliederversammlung mit einem Antrag zur Verkehrspolitik einbrachte, wurde als Beisitzerin für Programmatik gewählt.

„Wir sind hocherfreut über die neugewonnenen Kompetenzen in der Programmatik und ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit. Wir haben mit wegweisenden Beschlüssen insbesondere durch die Öffnung zu vielfältigeren Wegen in der Bildungspolitik ein Zeichen für eine veränderungsfähige und offene Politik der Jungen Liberalen gesetzt“, so der Vorsitzende der JuLis München, Björn Birkenhauer, nach der Veranstaltung.