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Breitere Programmatik, ein bunteres München und Vernunft in der Energiewende – JuLis München zeigen sich engagiert auf ihrer Mitgliederversammlung

gawlik kleinMünchen, der 9. Oktober 2014 – Die Jungen Liberalen, JuLis, München haben auf ihrer Mitgliederversammlung am Mittwoch, dem 8. Oktober, ihren programmatischen Vorstand verbreitert und wichtige Beschlüsse gefasst.
Unter anderem haben sie sich einstimmig für das bereits mehrmals beantragte Sonnenwendfeuer auf der Theresienwiese ausgesprochen und einen objektiveren Umgang mit der Energiegewinnung durch Fracking. Über die Vorgabe der EU, Berghänge ab 15% Steigung nicht mehr richtig düngen zu lassen, zeigten sich die JuLis München einstimmig empört.

Dazu erklärte der Vorsitzende der JuLis München, Maximilian Gawlik: „Die JuLis München haben engagiert und lang diskutiert. Die zusätzlichen Beisitzer für Programmatik werden diese Diskussionsfreude weiter ankurbeln und dafür sorgen, dass wir mehr Themen diskutieren und weniger Themen aufschieben müssen. Dringliche Themen wie das Sonnenwendfeuer auf der Theresienwiese können so auch in Zukunft zeitnah diskutiert werden.
Wir fordern das Referat für Arbeit und Wirtschaft einstimmig auf, dem Antrag endlich zuzustimmen und sich neuen, kulturellen Aktivitäten nicht zu verschließen.“

Weiterhin erklärte Gawlik: „Der Beschluss gegen die EU-Vorgabe, die das Düngen auf Hängen einschränkt und damit zahlreiche Bauern in Probleme bringt, war richtig. Wir glauben, dass die bestehenden Wasserschutzgesetze ausreichen und für die Bauern umsetzbar sind, um mögliche Probleme zu vermeiden. Deswegen darf kein Bauer um seinen Lebensunterhalt gebracht werden, indem seine Hangfelder entwertet werden.“

Zuletzt dankte Gawlik den Mitgliedern für ihre Teilnahme und die Diskussionen: „Junge Menschen müssen sich engagieren, schließlich werden heute Weichen gestellt, die sie noch ein ganzes Leben beeinflussen werden. Daher ist es nur naheliegend, dass wir uns dafür ausgesprochen haben, der alternativen Energiegewinnung durch Fracking eine Chance zu geben, objektiv geprüft zu werden. Das ist Angesichts der verbreiteten Angstpropaganda unumgänglich. Die Energiewende droht eine Kostenexplosion zu werden, in deren Angesicht wir es uns gar nicht leisten können populistisch einfach dagegen zu sein, ohne die Technik genau betrachtet zu haben.“