Erfolg für die JuLis: FDP München fordert nächtliche U- und S-Bahnen auszubauen

robert_kleinMünchen, 18. November 2013 Die Jungen Liberalen (JuLis) München haben durchgesetzt, dass die Forderung nach einem durchgängigen U- und S-Bahn-Verkehr in der Landeshauptstadt sowie dem umliegenden S-Bahn-Bereich auch in den Nachtstunden in das Kommunalwahlprogramm der Münchner FDP aufgenommen worden ist. Bei der Diskussion über das Wahlprogramm stimmten die anwesenden FDP-Mitglieder mit großer Mehrheit für einen entsprechenden Antrag der JuLis.

„Ich freue mich, dass wir mit der Forderung nach einem nächtlichen U- und S-Bahn-Verkehr auch in der FDP auf breite Zustimmung gestoßen sind. Es kann nicht sein, dass in einer ‚Weltstadt mit Herz‘ noch immer viele Menschen nachts mit dem Taxi heimfahren müssen, weil zu ihnen weder ein Nachtbus noch eine Nachttram fährt. Insbesondere junge Leute, die das Münchner Nachtleben genießen möchten, können sich das oftmals nicht leisten. Mit einer Ausweitung des U- und S-Bahn-Verkehrs kann hier Abhilfe geschaffen werden“, erklärte der Vorsitzende der JuLis München, Robert Klein, im Anschluss an die Stadthauptversammlung der FDP in Pasing.

Konkret fordert die FDP nun, dass analog zu den bisherigen Nachtlinien auch die U- und S-Bahnen an Wochentagen jeweils stündlich und in den Nächten auf Samstag und Sonntag jeweils halbstündlich verkehren. „Wir sind der festen Überzeugung, dass dadurch die Lebensqualität in dieser Stadt noch weiter steigen würde, denn mit Freunden in einer Bar zu sitzen oder in einem Club zu feiern, ohne auf die Uhr schauen zu müssen, ist ein Stück Freiheit, das München seinen Einwohnern und Gästen aus aller Welt bieten sollte“, so Klein weiter. „Dass es funktioniert, zeigen viele andere Städte in Deutschland und der Welt, mit denen sich München sonst so gerne misst.“

Klein betonte abschließend, dass von der Ausweitung der Fahrpläne nicht nur die Münchner, sondern auch die Menschen in den umliegenden Städten und Gemeinden profitieren würden. „Auch hier haben gerade junge Leute oftmals das Problem, dass sie nachts entweder sehr früh heimfahren, oder aber bis zum frühen Morgen in der Stadt bleiben müssen. Für viele von ihnen ließe sich dieses Problem durch einen durchgängigen S-Bahn-Verkehr lösen.“